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Institut für Interkulturelle Begegnungen
Unser Verein arbeitet seit der Gründung von DIALOG mit
Hanna und Yoav zusammen, fördert die Programme und Seminar
und stellt Arbeitshilfen für diese Aktivitäten zur
Verfügung.
1. Enstehung von Dialog - Institut für interkulturelle
Begegnungen
Dialog - Institut für interkulturelle Begegnungen wurde
Ende 1993 von Frau Hanna Tidhar und Herrn Joav Hacarmeli als
politisch und staatlich unabhängiges, eigenständiges
Institut gegründet. Frau Tidhar und Herr Hacarmeli haben
zuvor jahrzehntelang in der Jugendarbeit und im Bereich der
deutsch-israelischen Verständigung gearbeitet. Mit der
Gründung von Dialog beabsichtigten beide, ihre weitreichende
Erfahrung in diesem Bereich, der für beide zur Lebensaufgabe
und zum Lebensinhalt geworden ist, in einem neuen Institut mit
innovativen inhaltlichen und pädagogischen Formen um- und
fortzusetzen.
2. Ziel von Dialog
Das Ziel ist es, Verständnis für und Verstehen des
Anderen sowie die Zusammenarbeit von Menschen aus Deutschland
und Europa, aus Israel und der Palästinensischen Autonomie
zu verstärken und auszubauen, um eine friedliche Welt zu
schaffen.
3. Umsetzung der Ziele
Bei allen Seminaren in Israel sind Begegnungen, Diskussionen,
Workshops, kurz das gemeinsame Arbeiten mit Menschen in Israel
und der Palästinensischen Autonomie essentieller inhaltlicher
und pädagogischer Bestandteil. So ist gegenseitiges Kennenlernen
und Verstehen auf persönlicher, zwischenmenschlicher Ebene
möglich. Es entsteht gegenseitiger Respekt. Die Erkenntnis
setzt sich durch, dass nur miteinander und zusammen in Frieden
gelebt werden kann.
4. Seminarthemen und Arbeitsschwerpunkte
- Historische Themen mit Bezug zur Gegenwart
z.B.:
- Geschichte des jüdischen Volkes in Europa
- Holocaust und Holocaustbewußtsein
- Geschichte und Entwicklung des Staates Israel
- Israelisch-palästinensische (arabische) Geschichte
seit Ende des 19Jh.
- Politische Gegenwartsthemen
- Gesellschaftliche Themen
- Multikulturelle Prozesse in Europa und in Israel
5. Pädagogische Konzeptionen
Dialog arbeitet auf der Grundlage der folgenden pädagogischen
Prinzipien:
- Konzipierung fachbezogener und ausgewogener Seminarprogramme
entsprechend den Zielen und Qualifikationen der Teilnehmerinnen.
- Persönliches Kennenlernen von Menschen und Gruppen,
die in Israel und der Palästinensischen Autonomie bestimmte
politische Meinungen vertreten und/oder einen bestimmten soziokulturellen
Hintergrund haben.
- Hospitationen und gemeinsame Arbeit in Kleingruppen mit
Israelinnen und Palästinenserinnen sowie gemeinsame Diskussionen
ueber soziopolitische Themen.
Zu Programmen in Israel und in der Palästinensischen Autonomie
werden ausgewiesene Fachleute, Vertreter/innen wissenschaftlicher
und politischer Institutionen, Schulen, Pädagoginnen, Vertreterinnen
der verschiedenen Konfessionen, Jugendverbände, freier
Einrichtungen der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit, staatlicher
und städtischer Ämter und Behörden, kultureller
und kommunaler Zentren sowie Privatpersonen, Familien und Zeitzeugen
geladen.
6. Arbeitsfelder von DIALOG
außer den Arbeitsschwerpunkten ist DIALOG in folgenden
Arbeitsfeldern tätig Im Rahmen der Jugendbildung werden
Jugendaustausche, Schulaustausche, Studien-und Begegnungsexkursionen
durchgeführt. Im Rahmen der Erwachsenenbildung werden Studentinnenprogramme,
Multiplikatorinnen- und Fachkraeftefortbildungen und -austausche
sowie Studien- und Begegnungsexkursionen durchgeführt.
Hinzu kommen Städteaustausche, Besuchs- und Austauschprogramrne
für Musikerinnen, Künstlerinnen sowie Begegnungsexkursionen
für Behinderte .
Verschiedenste deutsche und europäische Organisationen
und Institutionen finden in Dialog einen Partner, der ihnen
beim Aufbau von Partnerschaften mit israelischen und/oder palästinensischen
Einrichtungen hilft.
Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld ist die Zusammenarbeit
und das Zusammenführen verschiedenster jüdischer/israelischer
Gruppen und Organisationen mit palästinensisch/ arabischen
Gruppen im Rahmen der oben genannten Ziele.
7. Praktikum oder als Freiwillige/Freiwilliger in Israel
Dialog als Institut, das der Völkerverständigung
dient, ist als solches in der Bundesrepublik Deutschland offiziell
anerkannt. Daher arbeiten, jährlich wechselnd, ein bis
zwei junge Deutsche als Freiwillige im Rahmen des Anderen Dienstes
im Ausland, des sozialen Jahres oder eines Studien- bzw. Berufspraktikums.
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